Alopecia areata

Alopecia areata ist eine relativ häufige Form des krankhaften Haarausfalls, die sich durch schubartigen, scheibenförmigen und oft sehr ausgedehnten Haarausfall auszeichnet. Allein in Deutschland sind ca. 1,4 Mio. Menschen betroffen.

Alopecia areata kann Kinder, Männer und Frauen befallen. Es beginnt meistens mit einer oder mehreren kleinen, kreisrunden Kahlstellen im Bereich des Kopfhaars. Deshalb wird diese Krankheit auch kreisrunder Haarausfall genannt.

Bei vielen Menschen wachsen diese kahlen Flecken, oft auch ohne Behandlung, wieder zu. Schreitet dieser Haarausfall fort, kann dies zum Verlust aller Kopfhaare (Alopecia totalis) oder auch der gesamten Körperbehaarung (Alopecia universalis) führen.

Die Alopecia areata wurde schon von Hippokrates erwähnt. Sie wurde damals Fuchskrankheit genannt, weil beobachtet werden konnte, dass auch manchen Füchsen die Haare fleckförmig ausfielen. Somit sind Gründe, wie eine gestiegene Umweltbelastung, eher unwahrscheinlich. Auch eine hormonelle Ursache scheint unwahrscheinlich, weil es sowohl bei Männern und Frauen als auch bei Kindern auftritt.

Die genauen Krankheitsursachen sind noch unbekannt, Fachleute nehmen jedoch an, dass es sich um eine Störung des Immunsystems handelt. Fest steht, dass die Haarzwiebeln von Entzündungszellen umgeben sind, die Stoffe absondern, die das Haarwachstum behindern bzw. ganz unterbinden.

Daher sind grundlegende Therapien, die der Krankheit ursächlich begegnen könnten noch nicht möglich. Alle bisherigen Therapien sind also reine symptomatische Behandlungen, die aber eine sehr hohe Erfolgsquote aufweisen können. Diese kann ein erneutes Auftreten des Haarausfalls nicht verhindern.

Grundsätzlich gehen die meisten Ansätze zwei Wege. Die erste Variante ist, das Immunsystem so weit zu schwächen, dass es die Haare nicht mehr angreifen kann. Die zweite Variante ist, das Immunsystem beizubringen, die Haare nicht mehr anzugreifen und abzustoßen.

Wie bei allen Therapien gilt auch hier – je eher die Therapie begonnen wird, desto höher sind die Heilungschancen.

Achtung!

Seien Sie bitte vorsichtig mit Therapien, die lokale Entzündungen auf dem Kopf hervorrufen sollen, um das Immunsystem abzulenken. Wir kennen sehr viele Fälle, wodurch daraus eine hohe Empfindlichkeit der Kopfhaut entstanden ist, ohne therapeutischen Erfolg. Diese Hypersensibilisierung hatte die Konsequenz, dass bei diesen Personen sich gravierende Allergien entwickelten, die zu massiven Einschränkungen der eigenen Lebensweise führten.

Tips zu Perücken:

Je nachdem wie weit Ihr Haarausfall fortgeschritten ist, kommen andere Haarsysteme in Frage. Ist Ihr Haarausfall nur lokal und wenig fortgeschritten, ist eine Echthaar Monofilament Perücke zu empfehlen, die auch auf eigenen Haaren gut getragen werden kann. Gehen Sie schon mehr in Richtung Alopecia totalis, ist die NatureNet Perücke für Sie optimal, weil hier eine sichere Dauerverklebung getätigt werden kann.

Egal für welche Perücke Sie sich entscheiden, es sollten folgende Punkte ohne wenn und aber abgedeckt werden:

1. Natürlichkeit

Außenstehende dürfen in keiner Situation mitbekommen, dass Sie eine Perücke tragen. Bei einem Rendezvous darf Ihr Partner nichts merken, egal ob er ganz nah die Haare betrachten kann, ob er reingreift oder die Haare verwuschelt werden. Die Haare müssen sich immer so verhalten, als ob es die eigenen wären.

2. Tragbarkeit

Ihr Zweithaar kann noch so schön sein, wenn es nicht zu ertragen ist, ist es nicht viel wert. Natürlich ist es klar, dass Sie am Anfang merken werden, dass Sie ein Haarsystem tragen. Aber es sollte wie bei weichen Kontaktlinsen nach einiger Zeit so gut wie unspürbar sein. Nur ein Haarsystem, was Sie bequem bei jeder Temperatur und Aktivität ertragen können, ist auf die Dauer akzeptabel.

3. Situationssicherheit

Nichts ist schlimmer als Perücken, die bei jeder Situation drohen zu verrutschen. In jeder Situation sollte Ihr Zweithaar zu Ihnen halten und das in jeder Hinsicht. Egal ob Sie schwimmen, Sport treiben oder Kopfstand machen – nur wenn das Zweithaar zu Ihnen und an Ihnen hält, ist es voll akzeptabel.

Grundsätzlich gilt, je besser eine Perücke diese drei Kriterien voll erfüllt desto feiner und empfindlicher ist das System.

Bei den Perücken sind die Qualitätsunterschiede hauptsächlich in der Montur, Befestigungsart und Haarqualität gegeben. Perücken, mit einer Tressenmontur und Kunsthaar von der Stange, bekommt man schon ab 50€. Maßperücken, mit einer Monofilamentmontur und europäischen Echthaar können bis zu 3.000€ kosten. Die Pflegekosten liegen bei Perücken zwischen 20-40€ pro Monat.

Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen Termin mit unserem kompetenten Team vom Perücken Mannheim telefonsich unter: 06218204965 oder per Email an info[at]peruecken-mannheim.de